Einzigartig im Miteinander

Wer wir sind, wie wir sind und was uns ausmacht.

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut condimentum, nisi at suscipit convallis, mi diam maximus odio, vitae mollis odio lorem vel diam. Nullam rutrum rhoncus euismod. Integer ornare nisl urna, eu vehicula urna sagittis ac.

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut condimentum, nisi at suscipit convallis, mi diam maximus odio, vitae mollis odio lorem vel diam. Nullam rutrum rhoncus euismod. Integer ornare nisl urna, eu vehicula urna sagittis ac.

Lage der Kita im Sozialraum und ihr Einzugsbereich

Der Stadtteil Deilinghofen gehört zum nördlichen Märkischen Kreis im Sauerland, zum Regierungsbezirk Arnsberg des Landes NRW.

Seit 1975 ist Deilinghofen ein Stadtteil von Hemer und liegt ca. 3 Kilometer von der Stadtmitte entfernt.

Deilinghofen ist sehr ländlich gelegen, hat dörfliche Struktur. Der Ort ist umgeben von  Naturschutzgebieten, dem Hönnetal, dem Felsenmeer, dem Sauerlandpark (Landesgartenschau- Gelände 2010), reichlich Wäldern, Feldern, Wiesen und Weiden.

Die Stadt Hemer hat eine Fläche von 67 km² und ca. 38000 Einwohner.

Zu Deilinghofen gehören die Ortsteile Apricke, Brockhausen und Riemke.

Deilinghofen hat ca. 5879 Einwohner, davon leben in Apricke mit Riemke ca. 730 und Brockhausen ca. 580 Einwohner (Stand 2013).

Der Ortskern von Deilinghofen hat seinen dörflichen Charakter bewahrt. Hier befinden sich viele Einfamilienhäuser. In den letzten 30 Jahren sind einige Neubaugebiete mit vielen Reihenhäusern und freistehenden Einfamilienhäusern entstanden. Es gibt Mehrfamilienhäuser mit Wohnungen zur Miete und als Eigentumswohnungen. Der Großteil der  Häuser hat Gärten.

Da der Wohnort sehr beliebt ist und viele junge Familien nach Deilinghofen ziehen, ist der Wohnungsmarkt ziemlich angespannt, sowohl zur Miete, als auch zum Kauf.

Die evangelische Stephanus – Kirche ist  über 700 Jahre alt und befindet sich in der Mitte des Ortes. Angrenzend liegt die Kindertageseinrichtung mit dem Familienzentrum Meilenstein.

Der Ort hat ein gutes Image, eine gute Lage und eine gute Anbindung an die Stadt Hemer, an die Nachbarstädte Iserlohn und Menden und an  Autobahnverbindungen z.B. ins Ruhrgebiet.

Für den täglichen Bedarf wird von den Familien nicht zwingend ein Auto benötigt. Ein Lebensmittel – und Getränkemarkt, Apotheken, Bäckereien, Ärzte (leider kein Kinderarzt), Massagepraxen, Poststelle sind für den täglichen Bedarf vorhanden.

Im Allgemeinen macht der gesamte Sozialraum Deilinghofen mit den dazugehörigen Ortsteilen einen sauberen, gepflegten Eindruck.

Unser Bild vom Kind

GRANDIOS – Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast. (Psalm 139,14)

Unser Bild vom Kind ist geprägt von dem Gedanken, dass jedes Kind einzigartig ist. Es ist eine Persönlichkeit mit von Geburt an angelegten Potenzialen und Kompetenzen.

Seine Entwicklung ist durch seine Veranlagung, Familie, Kultur und durch die Gesellschaft geprägt.

Jedes Kind ist von Natur aus neugierig, wissbegierig, kreativ, aktiv, bewegungsfreudig, humorvoll, schutzbedürftig, spontan, freundlich, offen und liebevoll. Es ist Forscher, Entdecker, Lernender, Künstler, Philosoph und eignet sich in der Regel gerne mit allen Sinnen und Mitteln die Welt an.

Die Individualität eines jeden Kindes, mit seiner Fröhlichkeit, Zufriedenheit, Freude, Wut, Trauer und Aggression, prägt unser tägliches Zusammenleben in den Gruppen.

Wir pädagogischen Fachkräfte nehmen jedes Kind mit seinen Stärken und Schwächen wahr und so an, wie es ist. Wir holen das Kind in seiner Entwicklung dort ab, wo es steht und gestehen ihm ein individuelles Entwicklungstempo zu. Dabei spielt Behinderung und Herkunft keine Rolle. Unsere Arbeit begründet sich in der Zuwendung Jesu Christi zu den Kindern und in dem Auftrag der Nächstenliebe. Darauf ist das christliche Menschenbild in unserer Kita begründet. Wir gehen davon aus, dass die Einzigartigkeit und Einmaligkeit jedes Menschen seine Persönlichkeit ausmachen.

Seine Würde ist unantastbar, unabhängig von seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Mit diesem Menschenbild ist ein ganzheitlicher Bildungsansatz verbunden, der jedes Kind als ‚Ganzes’ in den Blick nimmt mit seiner körperlichen und seelischen Entwicklung, mit seinen Interessen, seinen Fähigkeiten, mit seinen Grenzen, mit seinen Spiel- und Lernbedürfnissen, mit seinem sozialen, kulturellen und familiären Hintergrund und seiner Beziehung zu Gott.

Nur ein Kind, dem auch etwas zugetraut wird, traut sich auch selbst etwas zu. Dadurch entwickelt es eine positive Haltung zu sich, zu anderen und der Welt. Jedes Kind verfügt über Selbstbildungspotenziale. Damit diese sich optimal entfalten können, ist jedes Kind angewiesen auf eine erfahrungsreiche Umgebung, die Möglichkeit selbstständig eigene Ideen zu entwickeln und auszuprobieren. Es ist angewiesen auf die soziale Resonanz von anderen Kindern und uns Erwachsenen.

Dazu benötigt jedes Kind feste Bezugspersonen die ihm Halt und Sicherheit geben. Jeder Mensch braucht tragfähige Beziehungen in der Gemeinschaft und entwickelt sich im Dialog mit anderen Menschen.

Unser Bildungsverständnis

Jesus sagt: „Lasset die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht, denn für Menschen wie sie steht Gottes neue Welt offen.“ (Lukas 18,16)

Bildungsförderung basiert auf genauer Beobachtung und der Haltung von uns pädagogischen Fachkräften, kindliche Bildungsprozesse zu verstehen, Interessen und Bedürfnisse zu erkennen, um darauf aufbauend jedem Kind weitere Anregungen für seine persönliche Bildung geben zu können. Dieses Verstehen erfordert den Dialog mit dem Kind.

Wir sehen das Kind als das, was es ist und durch unsere Unterstützung sein kann. Wir möchten ihm nicht mit einer idealisierenden, den Vorstellungen der  Erwachsenen entsprechender Weise, begegnen.

Wir verstehen uns als führende Assistenten, um Kinder bei ihren Lerninhalten und Lernprozessen zu begleiten und zu unterstützen. Wir gestalten eine ko – konstruktive Interaktion mit dem Kind als kompetenter Partner. Wir bieten jedem Kind Möglichkeiten sich eigenständig im Alltag zu erproben, um sich so das Handwerkszeug für gelingendes Leben und den Bildungsweg anzueignen. Auch die Kinder untereinander sind in ko – konstruktiver Interaktion unterwegs, und somit potenzielle Partner für erfolgreiche Bildungsprozesse.

Bildung ist

  • ein lebenslanger Prozess, der mit der Geburt beginnt
  • immer wieder der Grundstein für alle folgenden Bildungsbemühungen
  • ein eigenaktiver Prozess eines jeden Menschen. Sie kann sich nur durch die eigene Tätigkeit im Kopf, im Herzen und im Tun ereignen.
  • Erfahren – Erleben – Erlernen

Wir möchten Pädagogik und Bildung mit Kindern und nicht für Kinder gestalten.

Denn die Beteiligung der Kinder ist für uns der Schlüssel für gelingende, individuelle Förderung und Bildung.

Die Geschichte der Kita

Im Jahr 1951 beschloss die evangelische Kirchengemeinde Deilinghofen einen Kindergarten zu gründen, der bis heute der einzige in unserem groß gewordenen Dorf geblieben ist.

An ein eigenes Gebäude war damals noch nicht zu denken. Zu wenige Kinder besuchten zu der Zeit den Kindergarten. Eingerichtet wurde er als Provisorium im damaligen 3-räumigen Gemeindehaus. Ein Gruppenraum für alle Kinder reichte aus. Im zweiten Raum stand eine Holzrutschbahn mit Kletterturm als einziges Möbelstück. Doch bald besuchten immer mehr Kinder den Kindergarten, von denen ein großer Teil noch morgens bei der Bäckerei und Gaststätte Stenner vom Kindergartenpersonal abgeholt und mittags wieder zurückgebracht wurde. Die Kinder gingen an einem dicken Seil anfassend mit.

1959 kamen kanadische Kinder in den Kindergarten, deren Väter in Deilinghofen stationiert waren.

Bei großen Veranstaltungen der Kirchengemeinde mussten die Räume vom Kindergarten geräumt werden.

All das führte zu Überlegungen eines Kindergartenneubaus. Nach langem Suchen, entschied man sich für das heutige Grundstück an der damals noch benannten Felsenmeerstraße, wo sich eine große Obstwiese mit Teich befand. Als im Herbst 1962 ein Schaufelbagger auf diesem Grundstück seine Arbeit aufnahm, wurde damit wohl auch für so manch älteren Deilinghofener Bürger eine Kindheitserinnerung zerstört. Der Teich diente dem sommerlichen Vergnügen und war zugleich wie auch der Teich „auf der Insel“ im Winter Übungsstätte für erste Schritte mit Schlittschuhen auf dem Eis.

Im Mai 1965 konnten 90 Kinder „ihren Kindergarten“ in der heutigen Pastoratstraße in Besitz nehmen. Pfarrer A. Ravenschlag gab ihn nach eineinhalb Jahren Bauzeit für die Kinder frei.

Der Kindergarten war nach den neuesten Gesichtspunkten, hell und freundlich gestaltet und ausgestattet.

„ Tante Lene “ (Frau Schnath), die damalige Leitung, zog mit ein. Die integrierte kleine Wohnung wurde ihr  Zuhause.

Doch kaum hatten sich Kinder und Mitarbeiter richtig eingelebt, musste man feststellen, dass dieses Haus auch zu klein war. Die Anmeldeliste wurde länger und länger.

Im Dezember 1984 bildete sich eine Interessengruppe zur Errichtung eines weiteren Kindergartens unter Vorsitz des damaligen Pfarrers Dr. Groth. Aus dieser Gruppe heraus wurde später dann der – Förderverein Kindergarten Deilinghofen e.V.- gegründet. Diesem Verein, der Kommune und der Ev. Kirchengemeinde Deilinghofen ist es zu verdanken, dass in der Grundschule Deilinghofen eine Kindergartengruppe eingerichtet wurde, der im Dorf umgangssprachlich genannte „Behelfs-Kindergarten“.

Er sollte ursprünglich 1–2 Jahre in der Grundschule seine Bleibe haben. Dass es ganz anders kam, konnte zu diesem Zeitpunkt keiner nur im Geringsten ahnen.

In der Zwischenzeit wurde in der Pastoratstraße wieder kräftig gebaut. Hier wurde für vier Gruppen Platz geschaffen. Im Sommer 1989 konnte die Kita in der Pastoratstraße Platz für 100 Kinder anbieten. Es waren für Deilinghofen noch immer zu wenig Plätze. Der „Behelfs-Kindergarten“ am Brockhauser Weg konnte nicht geschlossen werden. Im Sommer 2010 konnte dieser auf 25 Jahre! Bestehen zurückblicken.

Mit dem KiBiz im Jahr 2008 ging der Bedarf immer mehr zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Dieser Entwicklung war man in Deilinghofen sehr aufgeschlossen und wollte sich auch diesen Herausforderungen stellen. Bauliche Veränderungen waren erforderlich. Und schon stand wieder eine Baumaßnahme in der Kita und um die Kita herum an. Der komplette U3 Bereich für die Gruppenform 2 wurde angebaut. Ein Gruppenraum wurde für den U3 Bereich in der Gruppenform 1 mit direkt anliegendem Waschraum, Funktionsraum und Schlafraum erweitert. Die Turnhalle wurde versetzt. Die Kirchengemeinde entschloss sich in diesem Zuge das Gemeindebüro an die Kita zu integrieren und investierte in das heutige Atrium, einen großen Raum für Angebote des Familienzentrums und bei Bedarf für die Gemeindearbeit. Diese Bauzeit ging über fast zwei Jahre und das im laufenden Betrieb. Das war des Öfteren eine große Herausforderung für Familien, Mitarbeiter, die Kirchengemeinde und die Nachbarn. Alle Anstrengung hat sich gelohnt. Im Juli 2011 konnte die Kindergartengruppe aus dem „Behelfskindergarten“ aus der Grundschule endlich – nach nun 26 Jahren – im „großen“ Kindergarten integriert werden. Im Oktober 2011 wurde die heutige Kindertageseinrichtung mit einem großen Fest und großer Freude eingeweiht.

Im September 2013 wurde die Kindertageseinrichtung zum Familienzentrum NRW zertifiziert und ist somit ein Ort für alle Familien in der Gemeinde, im Stadtteil geworden.

Wir hoffen und wünschen uns, dass unsere Einrichtung gemäß dem in der Kita integrierten Grundstein von Advent 1965 mit der Inschrift „Lasst die Kinder zu mir kommen!“ für alle Kinder und Eltern egal welcher Nation, Hautfarbe oder Religion stets ein Ort der Geborgenheit, des Wohlfühlens, des Lernens und der gegenseitigen Achtung und Wertschätzung ist.

Der Stadtteil Deilinghofen gehört zum nördlichen Märkischen Kreis im Sauerland, zum Regierungsbezirk Arnsberg des Landes NRW.

Seit 1975 ist Deilinghofen ein Stadtteil von Hemer und liegt ca. 3 Kilometer von der Stadtmitte entfernt.

Deilinghofen ist sehr ländlich gelegen, hat dörfliche Struktur. Der Ort ist umgeben von  Naturschutzgebieten, dem Hönnetal, dem Felsenmeer, dem Sauerlandpark (Landesgartenschau- Gelände 2010), reichlich Wäldern, Feldern, Wiesen und Weiden.

Die Stadt Hemer hat eine Fläche von 67 km² und ca. 38000 Einwohner.

Zu Deilinghofen gehören die Ortsteile Apricke, Brockhausen und Riemke.

Deilinghofen hat ca. 5879 Einwohner, davon leben in Apricke mit Riemke ca. 730 und Brockhausen ca. 580 Einwohner (Stand 2013).

Der Ortskern von Deilinghofen hat seinen dörflichen Charakter bewahrt. Hier befinden sich viele Einfamilienhäuser. In den letzten 30 Jahren sind einige Neubaugebiete mit vielen Reihenhäusern und freistehenden Einfamilienhäusern entstanden. Es gibt Mehrfamilienhäuser mit Wohnungen zur Miete und als Eigentumswohnungen. Der Großteil der  Häuser hat Gärten.

Da der Wohnort sehr beliebt ist und viele junge Familien nach Deilinghofen ziehen, ist der Wohnungsmarkt ziemlich angespannt, sowohl zur Miete, als auch zum Kauf.

Die evangelische Stephanus – Kirche ist  über 700 Jahre alt und befindet sich in der Mitte des Ortes. Angrenzend liegt die Kindertageseinrichtung mit dem Familienzentrum Meilenstein.

Der Ort hat ein gutes Image, eine gute Lage und eine gute Anbindung an die Stadt Hemer, an die Nachbarstädte Iserlohn und Menden und an  Autobahnverbindungen z.B. ins Ruhrgebiet.

Für den täglichen Bedarf wird von den Familien nicht zwingend ein Auto benötigt. Ein Lebensmittel – und Getränkemarkt, Apotheken, Bäckereien, Ärzte (leider kein Kinderarzt), Massagepraxen, Poststelle sind für den täglichen Bedarf vorhanden.

Im Allgemeinen macht der gesamte Sozialraum Deilinghofen mit den dazugehörigen Ortsteilen einen sauberen, gepflegten Eindruck.

  • Unser Außengelände, nutzbar für unsere 105 Kinder, hat eine Fläche von 2400 m².

Der Außenspielbereich ist direkt von mehreren Außentüren erreichbar und wird täglich von allen Kindern bei jedem Wetter und in jeder Jahreszeit genutzt. Die gepflasterte Fläche, sowie die angrenzenden naturbelassenen Flächen mit installierten und mobilen Gegenständen, bieten abwechslungsreiche Spiel- und Beschäftigungsinhalte.

  • Der große Spielplatz verfügt über eine Rasenfläche mit großem Sandkasten, einem großen Kletter- und Spielgerät ( Rutsche, Hängebrücke, Leiter, Feuerwehrstange, Free-Climbing-Wand), einem großen Bodentrampolin, Reckstange, Fußballtor, einer Vogelnestschaukel, einer Kieskuhle, einer Wandtafel, einem Basketballkorb und mobilen Materialien.
  • Der kleine Spielplatz für die U3 Gruppen, insbesondere der Strolche Gruppe, beinhaltet einen großen Sandkasten zum Buddeln und Matschen, ein Holzindianerzelt, Wippeltier und ein Kletter- bzw. Spielgerät.
  • Alle Kinder aller Gruppen können mit unserem großen Fuhrpark an Dreirädern und Laufrädern, Rollern etc. auf der großen gepflasterten Außenfläche ihre Fahrkompetenz erproben und zeigen.

Spielhof und Spielplatz ermöglichen:

  • bewegtes Handeln durch Laufen und Fangen, Fahren und Rollen, Hüpfen und Springen, Klettern und Balancieren, Schaukeln, Rutschen, Balgen, Verstecken – Suchen, mit Bällen etc. zu spielen.
  • natürliches Erleben und Erfahren, mit Sand und Erde bauen, mit Tieren, wie z.B. Schnecken, Regenwürmern, Asseln, Insekten zu leben, Spielen mit Naturmaterialien, Wasserspielen, Spritzen, Gießen,
  • tägliches Erleben und Auseinandersetzen mit dem Wetter, Experimentieren, Sprechen und Zuhören, Essen und Trinken, Toben und Ausruhen, Fegen; Schneeschieben…
  • künstlerisches Gestalten, Malen mit Kreide, Musik machen

Jedes Kind sucht sich entsprechend seinen Bedürfnissen seinen Spielraum und geht selbst gewählten Aktivitäten nach. Dieses geschieht in Kleingruppen, zu zweit, allein oder mit mehreren Kindern gemeinsam.

Jede Gruppe hat ein großes Hochbeet in dem wir Gemüse u.a. zum täglichen Verzehr anbauen. Zwei Komposthaufen sind ebenfalls vorhanden.

Kinder haben von sich aus eine hohe Lernbereitschaft. Die vielfältigen Funktionsräume sind eine gute konzeptionelle Möglichkeit  in unserer Einrichtung, um Bildungsprozesse von Kindern in Kleingruppen anzuregen und zu unterstützen.

Die Kinder erhalten  eine strukturierte Umgebung, in der eine Elementarpädagogin die kindlichen Lernprozesse aufmerksam begleitet.

Unsere Funktionsräume sind:

  • Räume, die Kinder zum Staunen bringen
  • Orte, an denen Kinder Zeit und Ruhe zum erleben, erfahren und erlernen finden
  • Räume zum intensiven Denken, Experimentieren und Erproben
  • Orte, die neue Lernwege anbieten
  • Räume, die individuelles Lernen anregen und unterstützen

Die Räume sind: Kreativraum, Bauraum, Forscherraum, Bibliothek, Villa Kunterbunt (alles um das Rollenspiel), Turnhalle, Küche, Außengelände.

Die Nutzung der Funktionsräume findet täglich vormittags in Kleingruppen mit bis zu sieben Kindern statt.

In unserer Einrichtung bieten wir für alle Kinder aus der 35  und 45 Stunden Betreuung ein warmes Mittagessen an. Eltern, deren Kind in der 45 Std. Betreuung ist, sind gebeten verbindlich das warme Mittagessen zu bestellen.

Das Essen wird täglich frisch von vitesca menü Reimann GmbH & Co.KG geliefert. Es ist nach dem cook and chill – Verfahren zubereitet. D.h. nach der Zubereitung wird das Essen sehr schnell und stark runter gekühlt. Es wird uns in Beuteln angeliefert, so dass wir es punktgenau unter Berücksichtigung der individuellen Essenszeiten im Backofen erwärmen können. Wir haben uns für dieses Verfahren entschieden, da hierbei die Nährstoffe im Essen erhalten bleiben!

Das warme Mittagessen kann für 2,80 € pro Mahlzeit bei uns bestellt werden. Der Preis für ein Strolche Essen liegt bei 2,30 € – Stand Januar 2020. Eine begründete Erhöhung ist jederzeit möglich. Im Entgelt sind Kosten für den hauswirtschaftlichen Aufwand enthalten.

Sollten Sie sich für ein warmes Mittagessen entscheiden, muss die Bestellung und Bezahlung für ca. zwei Wochen im Voraus erfolgen. Die Bestelllisten hängen in jeder Gruppe aus.

Das Mittagessen wird an den festgelegten Zahltagen bei der Bürokraft bar bezahlt. Diese sitzt am Zahltag in der Zeit von 7.00 – 9.00 Uhr im Vorbüro. Die Termine erhalten sie halbjährlich im Überblick.

Im Krankheitsfall können Sie das Essen in der Zeit von 12.00 – 12.20 Uhr in der Kita für Zuhause abholen.

Im Eingangsbereich hängt wöchentlich der aktuelle Speiseplan.

Der für die „Strolche“ Kinder im Strolche Flur.

Eltern, die kein warmes Essen für ihr Kind wünschen, geben ihrem Kind bitte ein so genanntes zweites Frühstück für die Mittagszeit mit. Dies kann ein weiteres Brot sein, Rohkost, ein Joghurt etc.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus organisatorischen Gründen keine von zu Hause mitgebrachten Speisen erwärmen können.

Das Mittagessen wird in der Zeit von ca. 12.00 – 13.00 Uhr gemeinsam auf Gruppenebene eingenommen.

Alle Eltern werden gebeten, ihr Kind in der Zeit von 12.00 – 13.00 Uhr nicht abzuholen. Wir möchten das gemeinsame Essen der Kinder gerne in ruhiger, ungestörter Atmosphäre gestalten. Wir bitten um Ihr Verständnis, die Abholzeit um die gemeinsame Essenszeit herum zu organisieren.

Die „Strolche“ Kinder nehmen ihr warmes Mittagessen in der Zeit von 11.30 – 12.00 Uhr ein.

Jedem Kind steht in unserer Einrichtung ein eigener Zahnputzbecher, eine eigene Zahnbürste und Zahnpasta zur Verfügung. Diese werden vom Gesundheitsamt des Märkischen Kreises kostenlos in ausreichender Zahl regelmäßig geliefert. Die Kinder können jederzeit, besonders nach den Mahlzeiten ihre kleinen Beißerchen putzen. Kleine Poster mit Putzanleitung nach der KAI Methode (Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen) hängen in jedem Waschraum für die Kinder gut sichtbar aus. Die pädagogischen Fachkräfte leiten die Kinder zwischendurch an und führen auch hin und wieder einen „Kontrollblick“ im Waschraum durch.

Kinder, die eine bestimmte Zahnpasta benötigen, können diese selbstverständlich von zu Hause mitbringen.

Einmal im Jahr erfolgt eine Untersuchung (keine Behandlung!) der Kinder vom Zahnärztlichen Dienst des Märkischen Kreises. Wenn Sie für diese Untersuchung die Einverständniserklärung ausgefüllt haben, nimmt Ihr Kind an dieser Untersuchung teil..

Lage der Kita im Sozialraum und ihr Einzugsbereich

Der Stadtteil Deilinghofen gehört zum nördlichen Märkischen Kreis im Sauerland, zum Regierungsbezirk Arnsberg des Landes NRW.

Seit 1975 ist Deilinghofen ein Stadtteil von Hemer und liegt ca. 3 Kilometer von der Stadtmitte entfernt.

Deilinghofen ist sehr ländlich gelegen, hat dörfliche Struktur. Der Ort ist umgeben von  Naturschutzgebieten, dem Hönnetal, dem Felsenmeer, dem Sauerlandpark (Landesgartenschau- Gelände 2010), reichlich Wäldern, Feldern, Wiesen und Weiden.

Die Stadt Hemer hat eine Fläche von 67 km² und ca. 38000 Einwohner.

Zu Deilinghofen gehören die Ortsteile Apricke, Brockhausen und Riemke.

Deilinghofen hat ca. 5879 Einwohner, davon leben in Apricke mit Riemke ca. 730 und Brockhausen ca. 580 Einwohner (Stand 2013).

Der Ortskern von Deilinghofen hat seinen dörflichen Charakter bewahrt. Hier befinden sich viele Einfamilienhäuser. In den letzten 30 Jahren sind einige Neubaugebiete mit vielen Reihenhäusern und freistehenden Einfamilienhäusern entstanden. Es gibt Mehrfamilienhäuser mit Wohnungen zur Miete und als Eigentumswohnungen. Der Großteil der  Häuser hat Gärten.

Da der Wohnort sehr beliebt ist und viele junge Familien nach Deilinghofen ziehen, ist der Wohnungsmarkt ziemlich angespannt, sowohl zur Miete, als auch zum Kauf.

Die evangelische Stephanus – Kirche ist  über 700 Jahre alt und befindet sich in der Mitte des Ortes. Angrenzend liegt die Kindertageseinrichtung mit dem Familienzentrum Meilenstein.

Der Ort hat ein gutes Image, eine gute Lage und eine gute Anbindung an die Stadt Hemer, an die Nachbarstädte Iserlohn und Menden und an  Autobahnverbindungen z.B. ins Ruhrgebiet.

Für den täglichen Bedarf wird von den Familien nicht zwingend ein Auto benötigt. Ein Lebensmittel – und Getränkemarkt, Apotheken, Bäckereien, Ärzte (leider kein Kinderarzt), Massagepraxen, Poststelle sind für den täglichen Bedarf vorhanden.

Im Allgemeinen macht der gesamte Sozialraum Deilinghofen mit den dazugehörigen Ortsteilen einen sauberen, gepflegten Eindruck.